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Nachhaltige Lösungen in der Gießerei: das neue anorganische System für die Kernproduktion

Ein neues anorganisches System zur Herstellung von Gießereikernen hat sich etabliert und stellt eine innovative und nachhaltige Lösung dar, die bei Kernherstellern und Gießereien zunehmend auf Interesse stößt. Durch seinen Einsatz konnten bereits mehrere Produktionsstätten ihre Arbeitsbedingungen verbessern und Emissionen sowie Gerüche deutlich reduzieren. Jüngste technologische Entwicklungen ermöglichten die Entwicklung eines Systems mit verbesserter mechanischer Leistung und längeren Lagerzeiten. Diese Lösung ist nicht nur für Aluminium-Kokillengießereien interessant, sondern auch für Gusseisen- und Nichteisenmetallgießereien sowie für Unternehmen, die neu im Bereich 3D-Druck sind.

Anorganisches System in der Gießerei: Hohe mechanische Eigenschaften und Nachhaltigkeit

Die neue Generation des innovativen anorganischen Gießereisystems ermöglicht bedeutende technologische Fortschritte und verbessert die mechanischen Eigenschaften. Gleichzeitig bleibt es eines der nachhaltigsten Kernformungssysteme auf dem Markt und behält seine Nutzungsraten bei.

Zu den wichtigsten Vorteilen zählt auch die überlegene Entformungsleistung: Die Eigenschaften des neuen Systems ermöglichen kürzere Entformungszeiten und erfüllen damit ein spezifisches Bedürfnis von Gießereien, die bisher das Standard-System verwendet haben.

Nachhaltige Gießereikerne für den Eisenguss

Die Entwicklung nachhaltiger Gießkerne für den Gusseisenguss stellt eines der bedeutendsten Ergebnisse des mit dem anorganischen System verbundenen Forschungs- und Innovationspfads dar. Dank eines langen Entwicklungsweges in Zusammenarbeit mit Betreibern der Bremsscheibenbranche konnten fundierte Kenntnisse und Fachkenntnisse erworben werden, um im Bereich Gusseisengussteile tätig zu sein und die Phase der Massenproduktion zu erreichen.

Die Forschung beschränkte sich jedoch nicht nur auf ein leistungsstarkes System: Die Optimierung der einzelnen Komponenten wird weiter vorangetrieben mit dem Ziel, eine zunehmend wirtschaftlich wettbewerbsfähige Lösung zu entwickeln. Obwohl das Endziel noch nicht vollständig erreicht ist, führen die laufenden Aktivitäten konkret zu den erwarteten Ergebnissen und tragen zur Entwicklung immer fortschrittlicherer nachhaltiger Gießereilösungen bei.

Emissionsreduzierung in Gießereien: Anwendungen für Nichteisenlegierungen

Bei Nichteisenmetallen hat die Zusammenarbeit mit spezialisierten Messinggießereien zu signifikanten Verbesserungen im Formgebungs- und Gießprozess geführt. Die größten anfänglichen Herausforderungen lagen im Entformen, insbesondere aufgrund der hohen Gießtemperaturen.

Daraufhin wurde ein Optimierungsprojekt für ein Zweikomponentensystem initiiert, das die Kernentfernung nach dem Abkühlen des Gussteils verbessern sollte. Die Entwicklung und Integration eines spezifischen Additivs hat die Gesamtleistung deutlich gesteigert, die letzte verbleibende Schwachstelle beseitigt und einen absolut zuverlässigen Produktionsprozess ermöglicht. Dieser Ansatz ist Teil des übergeordneten Ziels, die Gießereiemissionen durch den Einsatz anorganischer Bindemittel anstelle herkömmlicher organischer zu reduzieren.

Additive Fertigung: geruchs- und rauchfreie Kerne

Eine weitere strategische Entwicklung betrifft den Markt für additive Fertigung. Hier bietet das anorganische System eine leistungsstarke Lösung für die Herstellung geruchs- und rauchfreier Kerne. Das System wird bereits auf speziellen 3D-Maschinen zur Serienfertigung komplexer Kerne eingesetzt und eröffnet neue Anwendungsperspektiven in qualitätskritischen Branchen wie der Automobilindustrie.

Die Umstellung auf das anorganische System in der Gießerei für die additive Fertigung ist ein konkreter Schritt hin zu einer nachhaltigeren Produktionszukunft, in der eine geringere Umweltbelastung mit hoher mechanischer Leistungsfähigkeit und zuverlässigen Produktionsprozessen einhergeht.

 

Quelle: In Fonderia – Il magazine dell’industria fusoria italiana